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Also doch - die US-Indizes haben einen Fehlausbruch generiert

Liebe Leser,

im Editorial der vergangenen Ausgabe hatten wir uns die relative Stärke des US-Aktienmarktes genauer angeschaut. Dabei wurde ersichtlich, dass sich der DAX in diesem Jahrtausend nur ein einziges Mal mit einer relativen Schwäche gegenüber dem S&P 500 "durchsetzen" konnte. D.h. die US-Aktien stiegen zwar auf ein neues Hoch, der DAX leitete aber bereits eine Abwärtsbewegung ein und zog die US-Werte dann gewissermaßen wieder von ihrem Hoch nach unten, sodass in den USA ein Fehlausbruch auf der Oberseite generiert wurde.
Genau dies war in der abgelaufenen Börsenwoche jedoch geschehen, sodass der US-Markt als Zugpferd nun deutlich Schaden genommen hat. Die Einzeltitel des S&P 500 verloren im Schnitt gut 2 Prozent an Wert, wobei v.a. Rohstoffwerte wie Freeport McMoran, Newmont Mining, Apache Corporation oder Marathon Oil unter den größten Verlierern der Woche zu finden waren. Dies kann nicht wirklich verwundern, wo doch Gold im Begriff ist seine 12 Jahre anhaltende Hausse zumindest zu unterbrechen und auch Silber ein bärisches Preissignal gegeben hat. Hierzu trug natürlich auch die Ankündigung Zyperns bei, den Großteil seiner Goldreserven zu verkaufen.
Aber auch andere Industrie-nahe Rohstoffe wie Kupfer oder Öl verloren weiter an Wert und deuten damit auf eine geringere Nachfrage aus der Wirtschaft hin. Nicht zuletzt war auch der Marktseismograph IBM mit einem Wochenminus von 10,11 Prozent unter den vier schwächsten S&P-Werten zu finden. IBM hatte weniger Firmenrechner und Software verkauft und damit eine negative Indikation gegeben.
Unter dem Strich erachten wir das Marktrisiko, aufgrund des Fehlausbruchs auf ein neues Allzeithoch in den USA sowie der sehr schwachen Rohstofftitel, als erhöht an und sind auf die Stärke der anstehenden Gegenbewegung gespannt.

Viel Erfolg wünscht,
Frank Notar
04.10.2015
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07.11.2013
Kauforder TradeCentre Musterdepot
Liebe Leser,

wie Sie wissen, hatten wir die QSC-Story schon sehr früh mit Hilfe der Pivotal-Charts "ausgegraben", hatten aber de facto den Einstieg nicht gefunden. Das ist sowohl eine gute, aber auch eine schlechte Rückmeldung für uns.

Da wir glauben, dass der QSC-Umbau langfristig erfolgreich sein wird und die Neubewertung noch nicht abgeschlossen ist, wollen wir die aktuelle Korrektur nutzen um in das Papier einszusteigen. Natürlich ist die Aktie in diesem Jahr schon sehr gut gelaufen und jeder kennt sie mittlerweile. Aber ein bullischer Chart ist kein Grund, eine Aktie beiseite zu legen, sondern ein Grund, sich in besonderem Maße mit ihr zu beschäftigen.

Die Korrektur erfolgte ohne Nachrichten und Aktien wie Bechtle oder Cancom, die ebenfalls von der Cloud-Fantasie getrieben werden, streben ungebremst gen Norden. Dies suggeriert uns, dass die Korrektur bei QSC nicht das Ende des Aufwärtstrends darstellen dürfte sondern eine Kaufchance sein kann.

Der Angst, die einen beschleicht, wenn man sich das steile Chartbild bei QSC anschaut, kann man begegnen, wenn man sich Charts von Dürr, CAT Oil oder auch unserem Depotwert Realtime Technology anschaut. Diese Bullen haben immer wieder zu ihren Aufwärtstrends zurückgefunden, obwohl sie zeitweise sehr überhitzt aussahen. Wir müssen unserer Einschätzung nach diesbezüglich gegenüber den vergangenen Jahren wieder neu denken lernen - denn es herrscht ein Bullenmarkt.

Natürlich kann es sein, dass die Korrektur doch noch eine Etage tiefer geht. Aber man kann beim Einstieg leider nicht nach vorn um die Ecke schauen und genau sehen, was in Kürze auf einen zu kommt. Man muss eine Entscheidung treffen und sein Kapital mit einem entprechenden Risikomanagement absichern.

Unbedingt zu beachten ist, dass QSC am Montag die Zahlen zum Q3 vorlegt. Die Erwartungen sind hoch und es besteht sicherlich Enttäuschungspotenzial. Im positiven Fall könnte aber auch ein Pivotal-Point entstehen, der den nächsten Aufwärtsimpuls gibt. Wir begegnen dem erhöhten Risiko "vor Zahlen" mit einer etwas reduzierten Positionsgröße.

Kauf, QSC (WKN 513700), 620 Stück, Limit € 4,64, XETRA, gültig bis 08.11.2013.

TradeCentre-Mitarbeiter halten Anteilsscheine an Realtime Technology.
02.11.2013
Wall Street Trends Nr. 39/2013
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Liste der Top50 Wachstumsunternehmen weltweit
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Chuy‘s: Fortsetzung des mittelfristigen Trends steht kurz bevor.
29.10.2013
2 Transaktionen im TradeCentre-Musterdepot
Liebe Leser,

die heutige Kursreaktion auf die Gewinnwarnung von Bauer (die Aktie eröffnete heute per Down-Gap 14% tiefer) zeigt, dass der Markt schlechte Nachrichten bei Einzelwerten momentan kompromisslos abstraft. Auch die Deutsche Bank reagierte heute zunächst mit deutlichen Abschlägen auf das schwache Zahlenwerk, konnte im Tagsesverlauf aber wieder signifikant zulegen.

Unser Depotwert Fuchs Petrolub legt nächste Woche am Montag (4. November) die Zahlen zum dritten Quartal vor. Das Papier hatten wir in unseren Depotbesprechungen schon als "schwächstes Glied in der Kette" bezeichnet, da es schon seit einiger Zeit relative Schwäche zum Gesamtmarkt zeigt. Da sich der Konzern in diesem Jahr in schwierigem fundamentalen Fahrwasser bewegt und für das zweite Halbjahr zuletzt keine deutliche Verbesserung erwartet wurde, sehen wir ein erhöhtes Risiko, dass die Zahlen am Montag die Investoren enttäuschen könnten. Aufgrund der recht hohen Bewertung könnte dies im eingangs dargestellten Umfeld zu raschen Kursabschlägen führen. Dieses Szenario muss natürlich nicht auftreten, aber wir entscheiden uns an dieser Stelle dazu, das bestehende Risiko zu eliminieren und verkaufen die Position vor den Zahlen.

Im Gegenzug erhalten wir durch diese Risikobegrenzung mehr Spielraum für unser Cenit-Kauflimit und erhöhen dieses. Wenn der Bruch der € 10-Marke sich hier als nachhaltig herausstellt, könnte bei Cenit ein signifikantes Kurspotenzial ins Haus stehen. Das Chance-Risiko-Verhältnis ist zum Einstieg nicht optimal, sodass wir im Falle einer einsetzenden Korrektur bereit wären, die Position auch etwas ins Minus laufen zu lassen. Aufgrund des bullischen Gesamtmarktes kann eine solche Korrektur allerdings auch ausbleiben.

Verkauf, Fuchs Petrolub (WKN 579043), 50 Stück, Limit € 60,14, XETRA, gültig bis 01.11.2013.

Kauf, Cenit (WKN 540710), 380 Stück, Limit € 10,14, XETRA, gültig bis 01.11.2013.
27.10.2013
TradeCentre Börsenbrief Nr. 481
TradeCentre Börsenbrief Nr. 481

Aktienbulle der Woche
Exklusiv: CEO von INIT im Gespräch
Exklusiv: CEO von Adva im Gespräch
Aktie der Woche: Cenit
Pivotal-Charts: Alphaform
Pivotal-Charts: 2G Energy, Zooplus
TradeCentre Musterdepot: 1 Kauforder
02.09.2013
Kauforder Nebenwerte Musterdepot
Liebe Leser,

in der TradeCentre-Ausgabe vom Samstag (Nr. 473) hatten wir Viscom in den Pivotal-Charts als möglichen Kaufkandidaten besprochen. In der kommenden TradeCentre-Ausgabe werden wir das Unternehmen nochmals ausführlich als Aktie der Woche besprechen und die zugrundeliegende Story näher beleuchten. Denn wir sehen gute Chancen, dass die Börse hier mittelfristig eine Sonderstory spielen könnte.

Kurz gesagt hat die Viscom-Story zwei Seiten. Auf der einen Seite wird man die hohe Profitabilität langfrisitg wohl nicht auf dem aktuellen Niveau halten können. Denn in Europa, wo EBIT-Margen um die 15% erwirtschaftet werden, ist der Markt weitgehend gesättigt und in Asien, wo im H1 sehr dynamisches Wachstum stattfand, liegt die EBIT-Marge nur etwa bei 8%. Perspektivisch dürfte der Umsatzanteil Asiens jedoch größer werden, sodass im Gegenzug die Marge leiden dürfte.

Die andere Seite der Story könnte aus unserer Sicht diesen Negativpunkt im Laufe der kommenden Monate jedoch im positiven Sinne überlagern. Denn Viscom verfügt über eine außerordentlich hohe Liquidität, die sich bspw. in einer Eigenkapitalquote von 87% widerspiegelt. Anfang Juli hatten die Gründer Pape und Heuser, die auch Vorstände und Großaktionäre sind, bislang gebundene Kapitalrücklagen i.H.v. rund € 22,6 Mio frei gemacht, die ab 2014 in Form von Dividenden oder Aktienrückkäufen an die Aktionäre weitergegeben werden sollen. Dies entspricht € 2,50 je Aktie und bei einem aktuellen Kurs von € 10,50 rund 24%. Da die beiden Gründer mittlerweile insgesamt 74% der Anteile halten, bleibt der Löwenanteil natürlich in "guten Händen".

Unsere Spekulation lautet also, dass die Aktie durch diese Maßnahme Rückenwind erhält, weil Investoren sich ein Stück vom Kuchen der frei werdenden Geldmittel abschneiden wollen.

Bitte beachten SIe aber unbedingt, dass die Aktie im General Standard gelistet ist und an der Börse mit €92 kapitalisiert wird. Aufgrund des hohen Anteils der Gründer befinden sich aber nur rund 24% (€ 22 Mio) der Papiere im Streubesitz, sodass es sich um einen sehr marktengen und damit risikobehafteten Nebenwert handelt. Dise bedeutet, dass die Kurse auch nach unten besonders schnell und stark ausschlagen können und bereits duch relativ kleine Orders bewegt werden können. Beachten Sie dies unbedingt bei einem möglichen Engagement und agieren Sie, wenn überhaupt, nur mit kleinen Positionsgrößen und Limit-Orders. Es sei auch gleich an dieser Stelle angemerkt, dass TradeCentre-Mitarbeiter selbst in der Aktie investiert sind.

Unsere 3 Depot-Gewinner-Positionen Drillisch, Bertrandt und Realtime Technology entwickeln sich positiv und auch Schaltbau und Fuchs Petrolub machen einen konstruktiven Eindruck. Da wir bei Rational das Risiko nun mit einem festen SL begrenzt haben, nutzen wir den gewonnenen Spielraum für die Viscom-Position.

Kauf, Viscom (WKN 784686), 250 Stück, Limit € 10,60, XETRA, gültig bis 06.09.2013.
11.03.2013
Wall Street Trends: Dieses Unternehmen profitiert vom Cyber-Security-Trend
Liebe TradeCentre-Abonnenten,

so schnell kann sich das Blatt wenden: vor zwei Wochen noch herrschte dank Berlusconi und Fiscal Cliff Unruhe an der Börse und nun steht so mancher Index schon wieder auf Allzeithoch. Aber das ist das tückische an der fortgeschrittenen Hausse: Die späten Jungbullen werden schnell wieder aus ihren Positionen gedrängt und verpassen anschließend den weiteren Anstieg - Investoren werden belohnt, während Trader oft trotz der guten Stimmung am Markt Geld verlieren.

Und wie immer in der fortgeschrittenen Hausse gibt es nur noch wenige Setups, die für einen risikoarmen Einstieg geeignet sind - die meisten Aktien sind seit ihrem Ausbruch entweder schon sehr gut gelaufen oder sie zeigen gar erste Anzeichen von Schwäche. Bei meinem wöchentlichen Screening ist mir aber ein Unternehmen mit einer interessanten Story ins Auge gefallen, das nicht nur stark wächst, sondern auch charttechnisch einen attraktiven Eindruck macht.
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30.10.2012
Wall Street Trends: Diese Highflyer haben neue Zahlen geliefert II
Liebe TradeCentre Abonnenten,

Hurrikan "Sandy" wütete die letzten zwei Tage in New York , weswegen dort die Börse geschlossen blieben - eine gute Möglichkeit, das Research zu intensivieren. In den USA fallen die Reaktionen auf die bisherigen Quartalszahlen - im Gegensatz zum deutschen Markt - tendenziell negativ aus, was im großen Bild weiterhin zur Vorsicht mahnt. Dennoch möchte ich Sie auch in dieser Ausgabe über die neuesten Entwicklungen in den besten Growth-Storys auf dem Laufenden halten.
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25.08.2010

Singulus: Tut sich bald eine Chance auf?

Greiffenberger: Top-Zahlen bestätigen den Aufwärtstrend
24.06.2010

Greiffenberger: Zurück zu alter Stärke

Shigo Asia: Schöne Kursrallye

Gerry Weber: Läuft einfach rund
11.01.2010

Intica: Setzt auf erneuerbare Energien

Funkwerk: Antizyklisch interessant

Jaxx: WM-Wette 2010?

Viscom: Wieder ins Auge fassen

Vossloh: Langfristig top!
17.05.2009

Grammer: Gelingt die Wende in 2009?

AS Création: Highflyer voraus!

Tognum: Kommt gut durch die Krise

Neue Musterdepotaufnahme: Diese Aktie notiert nur zu 1/3 des Substanzwertes!

Musterdepot: So schneiden unsere Unternehmen in Zukunft ab
04.02.2009
Der Börsenspekulant - Begrüßung

Der Börsenspekulant: Ihr Börsennewsletter

Erleben Sie die Börsen aus der Sichtweise eines professionellen Traders

Der TradeCentre Newsletter war 1998 einer der ersten Internet-Börsenbriefe und feierte große Erfolge. In den letzten Jahren haben mich viele Leser gebeten meine Gedanken zum Börsengeschehen in ähnlicher Form wieder zu veröffentlichen. Jetzt endlich erlaubt mir die Zeit wieder einen solchen wöchentlichen Börsen-Newsletter regelmäßig zu schreiben, um Sie an meiner Sichtweise der Dinge teilhaben zu lassen. Ich verknüpfe wirtschaftliche Hintergründe mit praktischen Trading-Ansätzen. So macht die Börse Spass und Sie verstehen die Kräfte, die die Märkte bewegen.

Viele Grüße Ihr Simon Betschinger
15.10.2008
Börsenwissen|Bildung, die Zinsen bringt
TradeCentre stellt Ihnen wichtiges Börsenwissen in übersichtlichen PDF-Tutorials zur Verfügung.
14.10.2008
Exkurs|Was ist eine Aktie Wert?
Naja, wenn ich kaufe, dann morgen weniger!
14.10.2008
Investor Story|Visionen bewegen Kurse
Unternehmensvisionen sind die Quelle von Wachstum. Der Aktienkurs reflektiert die zukünftigen Wachstums-erwartungen eines Unternehmens. Wir fragen Unternehmenslenker nach den Strategien, mit denen sie ihr Unternehmen auf den Wachstumspfad führen wollen. Die Interviews können Sie im PDF-Format kostenlos herunterladen. Auf Wunsch senden wir Ihnen die aktuellste "Investor Story" auch per Email zu.
13.10.2008
Die Philosophie|So ist unsere Sicht der Börse
Am Aktienmarkt können Sie unendlich viele Fehler begehen und nicht einmal, wenn Sie alle begangen haben, werden Sie ein System gefunden haben, mit dem Sie sicher Gewinne erzielen können. Ein solches zu finden, ist wie die Suche nach dem heiligen Gral. Der Mythos bleibt ewig bestehen, wird aber ständig von Misserfolg und Enttäuschungen begleitet sein. Die Preisbildung an den Finanzmärkten erfolgt alleine aus Angebot und Nachfrage. Hinter diesem Axiom der Wirtschaftswissenschaften verbergen sich letztendlich tausende von Marktteilnehmern, deren Entscheidungen manchmal rational und für Außenstehende nicht ersichtlich, manchmal aber auch vollkommen irrational bedingt sind. Ein starre Methodik oder eine alleinige fundamentale Betrachtung kann nicht zum gewünschten Ergebnis führen, weil die Menschen auf unterschiedliche Situation immer unterschiedlich reagieren.

Die Börse ist ein Platz, auf dem sich viele intelligente Menschen treffen, um unglaublich dumme Dinge zu tun. Es hat den Anschein, dass eine Investment-Methode erst dann reizvoll erscheint, wenn sie unverständlich und objektiv betrachtet absurd ist. Besonders im Bereich der technischen Analyse werden so viele methodische Fehler begangen, dass ich allein mit deren Aufzählung ein ganzes Buch füllen könnte. Egal ob es sich um Elliott Waves handelt, der Analyst versucht aus Indikatorkonstellationen eine zukünftige Entwicklung herzuleiten oder ob die Astrologie für Börsenprognosen missbraucht wird; ein zentraler Punkt ist bei allen Analyse-Methoden, dass wiederkehrende Muster irrtümlicher Weise als Ursache für Kursbewegungen interpretiert werden. Ursache und Wirkung werden verwechselt und zu einer sinnlosen Analyse zusammengesetzt. Ich möchte Ihnen dafür ein eindrucksvolles Beispiel nennen:

Sind sie beim Autofahren schon einmal auf die Idee gekommen, dass die Tachonadel für die momentane Geschwindigkeit verantwortlich sein könnte? Vermutlich nicht. Sie wissen, dass das Auto fährt, weil Sie das Gaspedal drücken und dem Motor dadurch Brennstoff zugeführt wird. Ursache und Wirkung sind klar zu unterscheiden. An der Börse sind charttechnische Indikatoren sehr beliebt. Der Kursverlauf und manchmal auch die Umsätze werden durch eine mathematische Formel geworfen und am Ende erhält man eine oszillierende oder sich langsam fortzeichnende Kurve. Indikatoren stellen also lediglich eine andere Visualisierung des Aktienkurses dar. Sie enthalten keine weiteren Informationen. Viele Marktteilnehmer versuchen aber absurderweise aus den zahlreichen Indikatoren neue Informationen herauszulesen. Das Prinzip von Ursache und Wirkung wird damit einfach auf den Kopf gestellt.

Ein guter Börsianer ist ein Börsen-Agnostiker. Er darf nicht glauben zu wissen, was er nicht weiß. Es ist wenig ratsam an einer Marktmeinung festzuhalten, wenn diese augenscheinlich nicht eintritt. Ein Tänzer wird nur dann eine gute Figur machen, wenn er sich dem Rhythmus der Musik anpasst. Ein Trader wird dementsprechend nur dann viel Geld verdienen, wenn der akzeptiert, dass die Börsen den Takt vorgeben. Er muss sich dem Wellengang der Finanzmärkte unterordnen und nicht versuchen dagegen anzukämpfen. Die meisten Marktteilnehmer - insbesondere die Profis - überschätzen Ihre Prognosefähigkeiten bei weitem. Sie glauben mit einfachen volkswirtschaftlichen Modellen Aussagen über den Konjunkturverlauf machen zu können oder nehmen für sich in Anspruch einen Weltkonzern wie DaimlerChrysler sinnvoll zu durchleuten.

So etwas ist nicht möglich. Sie können es sich einfach klar machen. DaimlerChrysler - um bei diesem Beispiel zu bleiben - ist ein weltweit operierender Konzern mit einem Jahresumsatz von etwa 150 Milliarden Euro. Die Gewinnentwicklung des Unternehmens hängt von so unglaublich vielen Faktoren ab, die unmöglich vorhergesagt werden können: Ein Konjunkturabschwung kann die die Menschen zu Kaufzurückhaltung zwingen. Streiks bei Zulieferern können die Autoproduktion unterbrechen. Die Billig-Preisoffensive eine Konkurrenten kann die eigene Produktreihe preislich auf einmal unattraktiv erscheinen lassen. Rückrufaktionen wegen fehlerhafter Bauteile können den Konzern zu kostspieligen Ausbesserungsarbeiten zwingen. Ich möchte damit einzig und allein verdeutlichen, dass es ungemein wichtig ist die eigene Urteilskraft niemals zu überschätzen. Meist ist es besser sich einzugestehen, dass manche Dinge nicht vorhersagbar sind.

Lenken Sie an dieser Stelle Ihre Aufmerksamkeit auf eine Aussage von N. Gregory Mankiw, einem anerkannten Lehrbuch-Autor der Harvard University: Wirtschaftliche Schwankungen sind unregelmäßig und nicht prognostizierbar. Der Begriff Konjunkturzyklus ist jedoch ein wenig irreführend, da er auf die Vorstellung anspielt, die konjunkturellen Schwankungen folgten einem regelmäßigen und vorhersehbaren Muster. Tatsächlich aber sind die Fluktuationen ganz und gar nicht regelmäßig, und man kann sie kaum mit einiger Treffsicherheit vorhersagen. Die Zahlen (er verweist auf ein Schaubild) machen es deutlich. Die Rezessionsphasen kehren - wie man sieht - weder in regelmäßigen Abständen noch mit gleicher Intensität wieder." Akzeptieren Sie also, dass es an der Börsen nicht für jede Frage eine passende Antwort gibt. Das sture Festhalten an einer Marktmeinung hat fast immer nur Verluste zufolge.

Die TradeCentre Philosophie beruht auf folgenden grundlegenden Annahmen:

* Eine fundamentale Einschätzung muss immer von der Charttechnik bestätigt werden. Wenn eine Aktie, die wir fundamental als vielversprechend einschätzen, ständig nur fällt, muss uns bei der Analyse ein wichtiger Faktor entgangen sein oder andere Marktteilnehmer verfügen über Informationen, die der Öffentlichkeit noch nicht bekannt sind.

* Kurse bewegen sich in Trends. Die Verhaltensweisen der Menschen sind immer die gleichen. Marktteilnehmer fühlen sich nur dann wohl, wenn ihre Meinungen von den Kursen bestätigt werden. . Ein Trend setzt sich deshalb mit höherer Wahrscheinlichkeit fort, als dass er sich umkehrt. Daraus können wir schließen, dass Kursverläufe rückgekoppelte Systeme darstellen.

* Die Geduld auf den richtigen Augenblick zu warten, entscheidet letztendlich über Erfolg und Misserfolg. Nicht jeder Tag, ist ein guter Tag, um Aktien zu kaufen. Wenn die großen Indizes hohes Korrekturpotential besitzen oder sich in Abwärtstrends bewegen, werden zwangsläufig die meisten Aktien fallen. Bisher ist es uns immer die gelungen die relevanten Wendepunkte an den Finanzmärkten zu erkennen.

Viel Spass mit unseren Angeboten wünscht
Simon Betschinger
13.10.2008
Willkommen beim|Boom Market Trader
Viele geniale Infos zum BMT!
10.10.2008
Mitspielen und gewinnen|Das TradeCentre Börsenspiel


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10.10.2008
Aktuell Boom Market Trader
Aktuelle Stichworte zum Boom Market Trader
10.10.2008
Der Börsenspekulant
Das Bild des "Börsenspekulanten" wird im Volksmund meist mit negativen Assoziationen belegt. Dabei ist der Beruf des Spekulanten ein edler und gerechter Beruf. Der Spekulant ist ein Denker. Er beobachtet aus der Perspektive eines Falken die Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft und zieht daraus seine Schlussfolgerungen. Niemand verlangt von ihm Rechenschaft. "Das Geld, das man hat, verhilft uns zu Freiheit", sagt Rousseau. Für den Spekulanten ist es die Freiheit zu denken. Morgens beginnt der Tag für ihn auf seiner großzügig angelegten Veranda. Die frühmorgenliche Sonne ist für den Spekulanten der Startschuss  zu seinem spannenden Börsentag. Genüßlich schlürft er den ersten Kaffee und überfliegt die wichtigsten Tageszeitungen. Die Aktienkurse von morgen, sind die Zukunft von heute. Das große Geld verdient der Spekulant mit seiner Vision der zukünftigen Ereignisse!
10.10.2008
Liebe Leserinnen, Liebe Leser,
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Erfahren Sie mehr über unsere Börsenbriefe und wie Sie Ihnen helfen, auf steigende Aktien zu setzen:
10.10.2008
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"Sei gierig, wenn die anderen Angst haben”. Dieses Zitat stammt von Warren Buffett. Es sagt aus, dass man Aktien immer in Krisenzeiten kaufen sollten, wenn sie billig sind. Die Kreditkrise führt zu einmaligen Einstiegschancen an den Aktienmärkte. Wir zeigen Ihnen bei welchen Aktien Sie die niedrigen Kurse zum Einstieg nutzen sollten.